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17. März 2026 · 4 Min. Lesezeit

Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf: Damit musst du rechnen

Wer eine Wohnung für 400.000 € kauft, zahlt nicht 400.000 €. Sondern eher 435.000–445.000 €. Der Unterschied: Kaufnebenkosten.

Die vier Kostenblöcke

1. Grunderwerbsteuer

Je nach Bundesland 3,5–6,5 % des Kaufpreises. In Bayern 3,5 %, in NRW 6,5 %. Nicht verhandelbar.

2. Notarkosten

Ca. 1,5 % des Kaufpreises. Der Notar beurkundet den Kaufvertrag – das ist in Deutschland Pflicht.

3. Grundbucheintragung

Ca. 0,5 % des Kaufpreises. Damit wirst du offiziell als Eigentümer eingetragen.

4. Maklerprovision

Falls ein Makler beteiligt ist: 3–4 % (inkl. MwSt). Seit 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer die Kosten.

Beispielrechnung: München, 400.000 €

Kaufpreis400.000 €
Grunderwerbsteuer (3,5 %)14.000 €
Notar (1,5 %)6.000 €
Grundbuch (0,5 %)2.000 €
Makler (3,57 %)14.280 €
Gesamtkosten436.280 €
Nebenkosten gesamt36.280 € (9,1 %)

Grunderwerbsteuer nach Bundesland

Bayern: 3,5 %
Baden-Württemberg: 5,0 %
Berlin: 6,0 %
Hamburg: 5,5 %
Hessen: 6,0 %
NRW: 6,5 %
Sachsen: 5,5 %
Niedersachsen: 5,0 %

Tipp: Nebenkosten aus Eigenkapital zahlen

Banken finanzieren in der Regel keine Kaufnebenkosten. Du solltest also mindestens die Nebenkosten (9–12 %) als Eigenkapital mitbringen – selbst bei einer Vollfinanzierung.

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