17. März 2026 · 4 Min. Lesezeit
Hausgeld: Was ist normal und wann wird es teuer?
Das Hausgeld ist die monatliche Umlage, die jeder Eigentümer einer Eigentumswohnung an die Hausverwaltung zahlt. Es ist nicht optional – und es kann überraschend hoch sein.
Was ist im Hausgeld enthalten?
- Betriebskosten: Wasser, Müllabfuhr, Hausmeister, Reinigung, Versicherung
- Heizkosten: Oft der größte Posten, besonders bei Zentralheizung
- Verwaltungskosten: Honorar der Hausverwaltung
- Instandhaltungsrücklage: Geld, das für zukünftige Reparaturen zurückgelegt wird
Wie viel ist normal?
Beispiel: Bei einer 80 m² Wohnung mit 5 €/m² zahlst du 400 €/Monat Hausgeld – zusätzlich zur Kreditrate.
Warum hohes Hausgeld ein Warnsignal sein kann
Hohes Hausgeld hat oft einen Grund:
- Alte Heizungsanlage → hohe Energiekosten
- Aufzug → Wartung kostet, besonders bei älteren Anlagen
- Sonderumlage geplant → Die Gemeinschaft sammelt Geld für eine große Reparatur
- Niedrige Rücklage → Es wurde zu wenig gespart, jetzt muss nachgeholt werden
Hausgeld und Rendite
Für Kapitalanleger ist das Hausgeld entscheidend: Es reduziert deine Netto-Mieteinnahmen direkt.
Etwa 40–60 % des Hausgeldes kannst du auf den Mieter umlegen. Der Rest (vor allem Rücklage und Verwaltung) bleibt bei dir.
Tipp: Immer die WEG-Protokolle anfordern
Die Protokolle der Eigentümerversammlungen der letzten 3 Jahre zeigen dir, ob Sonderumlagen geplant sind, wie hoch die Rücklage ist und welche Reparaturen anstehen. Wer das nicht prüft, kauft blind.
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